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Wohnungsmarkt-Monitoring

Beispiel für kleinräumige Analyse Wohnungspolitik stellt eine Querschnitts-Aufgabe dar, die zahlreiche andere Handlungsfelder stark beeinflusst – beispielsweise die Wirtschaftspolitik oder die Sozialpolitik. Neben den quantitativ und eher längerfristigen angelegten Wohnungsbedarfsprognosen stellt ein qualifiziertes Wohnungsmarktmonitoring eine wichtige Entscheidungshilfe für die Wohnungspolitik und die Regionalentwicklung dar. Einer zunehmenden Segmentierung der Teilmärkte mit stark divergierenden Entwicklungstendenzen werden rein quantitative Ansätze oftmals nicht mehr gerecht. Daher lautet der Anspruch an ein gutes Wohnungsmarktbeobachtungssystem, den relevanten Wohnungsmarkt differenziert und zeitnah zu analysieren und sich abzeichnende Probleme frühzeitig zu erkennen ("Frühwarnsystem").

Heute ist die Entwicklung der Bestände für den Wohnungsmarkt bedeutsamer als der Neubau. Städte und Kommunen können im Rahmen von Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik immer weniger auf die klassischen Instrumente der Neubauförderung und des sozialen Wohnungsbaus zurückgreifen, daher sind sie künftig umso mehr auf Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft angewiesen (z.B. im Rahmen von Wohnraum-Versorgungskonzepten).

Auch in Zeiten entspannter Märkte, insbesondere bei Schrumpfung, bleibt Wohnungsmarktbeobachtung ein wichtiges Instrument für Regionalentwicklung und Wohnungspolitik. Mit auslaufenden Bindungen der Sozialwohnungsbestände und Massenverkäufen ehemals gemeinnütziger Wohnungen an Finanzinvestoren wird auch die Frage der Versorgungssicherheit benachteiligter Haushalte wieder aktuell. Hinzu kommt das Ziel einer gewissen sozialräumlichen Mischung, um Segregation und Ghettobildung entgegenzuwirken.

Hauptfunktionen des Wohnungsmarkt-Monitorings sind daher: